Im Rahmen des anhaltenden Drogenkriegs in Mexiko, der seit Jahren zu einer erschreckenden Anzahl an Opfern führt, engagieren sich deutsche Rechtsmediziner, um den Behörden bei der Identifizierung von Gewaltopfern zu helfen. Derzeit gelten über 130.000 Menschen als verschwunden, und Angehörige haben in der Nähe des WM-Stadions von Guadalajara bereits 450 Säcke mit Leichenteilen ausgegraben.
Der Hamburger Volkswirt, der bei diesem Projekt mitwirkt, hat sich darauf spezialisiert, die Überreste der Opfer zu analysieren und durch DNA-Tests eine Identifizierung zu ermöglichen. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Gewalt in Mexiko nicht nur das Leben der Opfer, sondern auch das ihrer Familien erheblich beeinflusst.
Die Unterstützung aus Deutschland wird als wichtiger Schritt angesehen, um das Vertrauen in die mexikanischen Institutionen wiederherzustellen und die Aufklärung der Verbrechen voranzutreiben. In einem Land, in dem die Gewalt so tief verwurzelt ist, hofft man, dass solche Initiativen zur Verbesserung der Situation beitragen können.
Quellen: Spiegel Online