Schulen in Ruanda setzen auf eisenreiche Bohnen zur Kostensenkung

Ruanda hat ein innovatives Ernährungsprojekt ins Leben gerufen, das darauf abzielt, die Ernährung von mehr als 445.000 Schülern in den Distrikten Karongi, Nyamasheke und Rusizi zu verbessern. Durch den Anbau von eisenreichen Bohnen und Gemüse in Schulhöfen sollen nicht nur die Nahrungsmittelkosten gesenkt, sondern auch die Gesundheit der Kinder gefördert werden.

Die Initiative zielt darauf ab, die Abhängigkeit von externen Nahrungsmittelhilfen zu verringern und gleichzeitig die lokale Landwirtschaft zu unterstützen. Schulen werden ermutigt, ihre eigenen Gärten anzulegen, in denen diese nährstoffreichen Pflanzen wachsen können. Dies soll nicht nur das Bewusstsein für gesunde Ernährung schärfen, sondern auch den Schülern praktische Fähigkeiten im Gartenbau vermitteln.

Die Regierung von Ruanda sieht in diesem Ansatz eine Möglichkeit, die Ernährungssicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität in ländlichen Gebieten zu verbessern. Durch die direkte Beteiligung der Schüler an der Anbauaktivität wird zudem ein Verantwortungsbewusstsein für die eigene Ernährung gefördert.

Quellen: AllAfrica, New Times