In Griechenland müssen Patienten im Durchschnitt fast zwei Jahre warten, um Zugang zu neuen Arzneimitteln zu erhalten. Laut aktuellen Berichten erreichen nur etwa 20 Prozent der neuen Medikamente die Patienten im Land. Dies ist eine direkte Folge der finanziellen Rettungsaktionen, die Griechenland in der Vergangenheit durchlaufen hat.
Pharmaunternehmen äußern zunehmend, dass sie nicht beabsichtigen, neue Produkte in Griechenland auf den Markt zu bringen, was die Situation weiter verschärft. Die langsamen Genehmigungsprozesse und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen dazu, dass viele innovative Behandlungen den Patienten vorenthalten werden.
Diese Umstände werfen Fragen zur zukünftigen Gesundheitsversorgung in Griechenland auf und zeigen auf, wie wichtig es ist, die notwendigen Reformen in der Gesundheitsbranche voranzutreiben.
Quellen: Euronews