Die Regierung von Guatemala hat am Donnerstag entschieden, Berichte über ein mögliches Einverständnis für US-amerikanische Angriffe gegen Drogenhändler zurückzuweisen. Präsident Bernardo Arévalo erklärte, dass die guatemaltekische Regierung um Unterstützung im Kampf gegen das organisierte Verbrechen gebeten habe, jedoch keine Zustimmung für militärische Maßnahmen gegeben wurde.
In einem offiziellen Statement wurde betont, dass die Zusammenarbeit mit den USA auf der Bereitstellung von Ressourcen wie Ausbildung und technischer Hilfe basiere. Dies geschah in Reaktion auf Medienberichte, die behaupteten, dass Guatemala einer Militärintervention zugestimmt habe.
Arévalo hat betont, dass die nationale Souveränität respektiert werden müsse und dass die Unterstützung der USA in einem Rahmen erfolgen soll, der die Kontrolle und Entscheidungsfreiheit der guatemaltekischen Regierung wahrt. Die Klarstellung soll Verwirrung und Besorgnis in der Bevölkerung entgegenwirken, die durch die Berichterstattung entstanden ist.
Die Herausforderung, die Drogenkartelle im Land zu bekämpfen, bleibt jedoch groß, und die guatemaltekische Regierung ist auf internationale Unterstützung angewiesen, um die Sicherheit und Stabilität im Land zu gewährleisten.
Quellen: Idaho – LocalNews8, The Guardian