Die Bank von Ghana hat eine wichtige Entscheidung getroffen, die die Nutzung von Mobile Money in dem westafrikanischen Land betrifft. Geplant war eine Gebühr von 0,75 % für Überweisungen von Mobile Money-Konten auf Bankkonten, die am 1. Juni 2026 in Kraft treten sollte. Diese Gebühr wurde nun von der Bank ausgesetzt, um die Nutzer vor zusätzlichen finanziellen Belastungen zu schützen.
Diese Maßnahme kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nutzung von Mobile Payment in Ghana stark wächst und immer mehr Menschen auf digitale Zahlungsmethoden zurückgreifen. Kritiker der Gebühr hatten Bedenken geäußert, dass diese die finanzielle Inklusion der Bevölkerung gefährden könnte. Die Entscheidung der Bank von Ghana wird von vielen als positiv aufgenommen und könnte dazu beitragen, das Vertrauen in digitale Finanzdienstleistungen weiter zu stärken.
Analysten erwarten, dass die Aussetzung der Gebühr auch dazu führt, dass mehr Menschen Mobile Money nutzen, was die wirtschaftliche Aktivität ankurbeln könnte. Die Bank von Ghana bleibt damit auch weiterhin ein zentraler Akteur in der Regulierung des digitalen Finanzmarktes im Land.
Quellen: AllAfrica – Ghana, AllAfrica – West Africa