Ungarns Premierminister Péter Magyar hat sich am Freitag in Brüssel mit der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, getroffen, um über die Freigabe von EU-Fonds zu verhandeln, die derzeit eingefroren sind. Diese Mittel belaufen sich auf bis zu 17 Milliarden Euro und sind für die ungarische Wirtschaft von großer Bedeutung.
Magyar erklärte, dass man ’nahe an einem Deal‘ sei, um die eingefrorenen Gelder freizugeben. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die finanziellen Herausforderungen, mit denen Ungarn konfrontiert ist, zu bewältigen. Die Verhandlungen wurden als kritisch für die Zukunft des Landes angesehen, insbesondere im Hinblick auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der aktuellen geopolitischen Spannungen in Europa.
Die EU hat in der Vergangenheit Bedenken hinsichtlich der Rechtsstaatlichkeit und anderer politischer Fragen in Ungarn geäußert, was zu der Entscheidung führte, die Mittel einzufrieren. Das Treffen zwischen Magyar und von der Leyen könnte daher eine Wende in den Beziehungen zwischen Ungarn und der EU darstellen.
Quellen: Euronews, Daily News Hungary