Drohnenangriff auf Rumänien: Russische Offensive erreicht NATO-Staat

In der Nacht zum 29. Mai 2026 ereignete sich ein schwerer Vorfall in Rumänien, als eine russische Drohne das zehnte Obergeschoss eines Apartmentblocks in Galați, nur 11 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, traf. Der Angriff führte zu zwei Verletzten und löste eine sofortige Reaktion der rumänischen Luftwaffe aus, die zwei F-16-Jets und einen militärischen Hubschrauber mobilisierte.

Die rumänischen Behörden haben Notfallwarnungen an die Anwohner in der Umgebung herausgegeben, um mögliche weitere Gefahren zu vermeiden. Der rumänische Außenminister äußerte sich in einem Interview und betonte die Notwendigkeit einer verstärkten Sicherheitslage an der NATO-Ostflanke. Er forderte eine umfassende Analyse der Bedrohungen, die durch die russische Aggression entstehen.

Die NATO verurteilte den Angriff scharf und bestätigte, dass die Allianz bereit sei, ihre östlichen Mitgliedsstaaten zu unterstützen. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg bezeichnete den Vorfall als besorgniserregendes Beispiel für die zunehmende Bedrohung durch Russland in der Region. In einem weiteren Schritt diskutieren die NATO-Staaten über die Notwendigkeit verstärkter militärischer Präsenz in Osteuropa, um die Sicherheit der Mitgliedsländer zu gewährleisten.

Der Vorfall hat auch international für Aufsehen gesorgt, wobei ukrainische Beamte zusätzliche Schutzmaßnahmen für den Luftraum gefordert haben. Der ukrainische UN-Botschafter Andrij Melnyk betonte die Dringlichkeit, die Produktion von Luftverteidigungssystemen zu erhöhen, um ähnliche Angriffe in Zukunft zu verhindern.

Quellen: France 24, FAZ Online, ARD Tagesschau