Beim diesjährigen Shangri-La-Dialog in Singapur hat der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth eindringlich vor der militärischen Aufrüstung Chinas gewarnt. In seiner Rede äußerte er Besorgnis über die wachsende Hegemonie Pekings im Indopazifik und betonte die Notwendigkeit, das Machtgleichgewicht in der Region zu sichern. Hegseth forderte auch die europäischen Verbündeten auf, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen, um gemeinsam eine stärkere Abschreckung gegen potenzielle Bedrohungen zu gewährleisten.
Hegseth erklärte, dass die USA über ausreichend Ressourcen verfügen, um in der Region eine aktive Rolle zu spielen, und dass sie kein Interesse an einer unnötigen Konfrontation mit China haben. Er rief asiatische Länder dazu auf, eine größere Eigenverantwortung in der Sicherheitsarchitektur des Indopazifik zu übernehmen, um sich gegen die zunehmenden Risiken zu wappnen.
Der Shangri-La-Dialog, der als eine der wichtigsten sicherheitspolitischen Konferenzen in der Region gilt, zieht regelmäßig hochrangige Militär- und Regierungsvertreter aus der ganzen Welt an. In diesem Jahr wird die Konferenz von den anhaltenden Spannungen in verschiedenen globalen Konflikten, einschließlich des Nahen Ostens und der Ukraine, überschattet.
Quellen: ZEIT Online, Welt Online