Tausende protestieren in Peru gegen Keiko Fujimori

Tausende Menschen versammelten sich am vergangenen Samstag im historischen Zentrum von Lima sowie in anderen Städten Perus, um gegen die Präsidentschaftskandidatur von Keiko Fujimori zu protestieren. Die Demonstranten trugen Flaggen und Fotos von vermissten Angehörigen und skandierten Slogans wie „Für Gerechtigkeit“. Der Protest richtet sich gegen die Möglichkeit, dass Fujimori, Tochter des umstrittenen Ex-Präsidenten Alberto Fujimori, erneut politische Macht erlangt.

Die Demonstrationen finden weniger als eine Woche vor der entscheidenden Stichwahl am 7. Juni statt, bei der Fujimori gegen Roberto Sánchez antreten wird. Viele Peruaner sehen in Fujimori eine Bedrohung für die Demokratie des Landes, da sie mit der autoritären Regierungsweise ihres Vaters in Verbindung gebracht wird, der wegen Menschenrechtsverletzungen während seiner Amtszeit verurteilt wurde.

Die Proteste wurden von verschiedenen zivilgesellschaftlichen Gruppen organisiert, die sich gegen Korruption und für die Wahrung der Menschenrechte einsetzen. Beobachter warnen vor einer zunehmenden Polarisierung im Land und betonen die Bedeutung einer friedlichen und fairen Wahl.

Quellen: Telesur English, Al Jazeera English