Jerome Powell warnt vor politischem Druck auf die Federal Reserve

In einer bedeutenden Ansprache am Sonntag hat Jerome Powell, der ehemalige Vorsitzende der Federal Reserve, vor den Gefahren politischen Drucks auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve und anderer Institutionen gewarnt. Dies geschah während der Annahme des John F. Kennedy ‚Profiles in Courage‘-Preises in Boston.

Powell betonte die Notwendigkeit, die Integrität von Universitäten, Gerichten und dem Kongress zu schützen, um die Funktionsfähigkeit der Demokratie zu gewährleisten. Er erklärte, dass die Federal Reserve sich derzeit einer Art ‚Stresstest‘ gegenübersieht, der ihre Glaubwürdigkeit auf die Probe stellt.

Die Rede fand in einem Kontext statt, in dem viele Experten Bedenken hinsichtlich der politischen Einmischung in die Geldpolitik äußern. Powell hob hervor, dass die Unabhängigkeit der Federal Reserve entscheidend für die wirtschaftliche Stabilität der USA ist. Diese Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die politischen Spannungen und die Diskussionen über die Geldpolitik in der amerikanischen Gesellschaft zunehmen.

Quellen: CountOn2, MyNorthwest