Eine vorläufige Untersuchung der Vereinten Nationen hat neue Erkenntnisse zum Tod von drei indonesischen Blauhelmsoldaten im Libanon gebracht. Wie UN-Sprecher Stéphane Dujarric am Dienstag mitteilte, wurde einer der Soldaten durch ein Projektil eines israelischen Panzers getötet. Die beiden anderen Opfer starben durch eine improvisierte Sprengvorrichtung, die mutmaßlich von der Hisbollah platziert wurde.
„Es handelt sich um vorläufige Erkenntnisse, die auf ersten physischen Beweisen basieren“, erklärte Dujarric. Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen, doch die vorläufigen Ergebnisse werfen ein neues Licht auf den Vorfall, der die Spannungen in der Region weiter verschärft.
Die Hisbollah, eine schiitische Miliz im Libanon, die eng mit dem Iran verbunden ist, wurde in der Vergangenheit immer wieder für ähnliche Angriffe verantwortlich gemacht. Israel hat die Vorwürfe bisher nicht offiziell kommentiert.
Quellen: Al-Monitor