In sechs Wochen wird Ankara Gastgeber eines NATO-Gipfels sein, der im Präsidentenpalast stattfinden wird. Diese Entscheidung, die zunächst als klug erachtet wurde, entpuppt sich nun als problematisch, da Präsident Recep Tayyip Erdoğan das Bündnis unter Druck setzt.
Die NATO, die sich als Verteidigungsbündnis versteht, sieht sich in einer prekären Situation, da Erdoğan bereits im Vorfeld klare Bedingungen stellt. Diplomaten warnen, dass die Allianz Gefahr läuft, ihre Handlungsfreiheit zu verlieren und sich in eine Position der Unterwerfung zu begeben.
Die bevorstehenden Verhandlungen könnten die Dynamik innerhalb der NATO neu gestalten, insbesondere in Bezug auf die Beziehungen zu Mitgliedsstaaten, die unterschiedliche Ansichten zu Erdoğans Politik haben. Kritiker befürchten, dass ein Nachgeben unter den Druck Erdoğans das Vertrauen in die NATO gefährden könnte.
Quellen: FAZ Online