Am 1. Juni 2026 hat das Parlament in Ghana ein weitreichendes Gesetz verabschiedet, das die Förderung von LGBTQ+ Aktivitäten sowie die Identifikation als lesbisch, schwul, bisexuell, transgender oder queer kriminalisiert. Rechtegruppen warnen, dass die LGBTQ+ Gemeinschaft in Ghana nun in großer Angst lebt, da viele befürchten, ihre Häuser, Arbeitsplätze und den Zugang zu Gesundheitsdiensten zu verlieren, wenn das Gesetz von Präsident John Dramani Mahama ratifiziert wird.
Die Verabschiedung dieses Gesetzes hat international für Empörung gesorgt und wird als Rückschritt in den Menschenrechten betrachtet. Viele Aktivisten betonen, dass das Gesetz nicht nur die Rechte von LGBTQ+ Personen verletzt, sondern auch zu einem Klima der Angst und Diskriminierung führt. Die Auswirkungen auf das tägliche Leben der Betroffenen sind gravierend, da sie oft mit gesellschaftlicher Ausgrenzung und Gewalt konfrontiert werden.
Die ghanesische Regierung steht unter Druck, das Gesetz zu überdenken und den Schutz der Menschenrechte zu gewährleisten, während die internationale Gemeinschaft besorgt auf die Entwicklungen in Ghana blickt.
Quellen: The Guardian, AllAfrica