In Mexiko-Stadt hat sich die Lage bei Protesten von Lehrern zugespitzt. Diese forderten am Sonntag, nur zehn Tage vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft, höhere Gehälter und eine Rücknahme von Rentengesetzen. Die Demonstranten marschierten in Richtung des historischen Zócalo-Platzes, wo eine große Fanzone für die WM eingerichtet werden soll.
Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Menschenmenge zu zerstreuen, was zu chaotischen Szenen führte. Dies war bereits der zweite Vorfall innerhalb einer Woche, bei dem die Polizei mit Lehrern in Konflikt geriet. Die CNTE-Gewerkschaft, die die Lehrer vertritt, hat in der Vergangenheit immer wieder für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung gekämpft, doch die Reaktion der Behörden zeigt, dass die Spannungen in der Gesellschaft angesichts der bevorstehenden WM weiter zunehmen.
Die Polizei begründete ihr Vorgehen mit der Notwendigkeit, den Zugang zum Fanbereich zu sichern und gewaltsame Ausschreitungen zu verhindern. Experten befürchten, dass solche Konflikte die ohnehin angespannte Situation in Mexiko-Stadt weiter verschärfen könnten.
Quellen: Welt Online, The Guardian