In der Nacht zum 2. Juni 2026 hat Russland erneut massive Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und andere Regionen durchgeführt. Behördenangaben zufolge wurden mindestens vierzehn Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt. Die Angriffe erfolgten mit einer Kombination aus Raketen und Drohnen und führten zu erheblichen Zerstörungen in der Stadt.
In Kiew brachen mehrere Brände aus, und ein mehrstöckiges Wohnhaus stürzte ein, was die angespannte Lage in der Stadt weiter verschärfte. Die Bürger suchten Schutz in U-Bahn-Stationen und anderen sicheren Orten, während die Luftangriffe andauerten. Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete von den verheerenden Auswirkungen der Angriffe auf die Zivilbevölkerung.
Die ukrainischen Behörden und Experten kritisieren die russische Strategie, die auf eine Zermürbung der Zivilbevölkerung abzielt. Professor Carlo Masala erläuterte, dass die knappen Bestände an Patriot-Abwehrsystemen eine Herausforderung für die Verteidigung der Ukraine darstellen. Trotz der massiven Angriffe scheinen die ukrainischen Streitkräfte jedoch weiterhin entschlossen, sich zu wehren.
Quellen: FAZ Online, Welt Online, ZEIT Online