Bär verletzt vier Menschen in Fukushima, Japan

Ein aggressiver Bär hat am Montag in Fukushima vier Menschen verletzt, nachdem er aus seinem natürlichen Lebensraum in die Nähe einer Autoteile-Fabrik vordrang. Der Vorfall wurde von einer Überwachungskamera aufgezeichnet, die den Bären bei seinem Angriff zeigt. Die verletzten Personen wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht, ihre Verletzungen gelten als nicht lebensbedrohlich.

In den letzten Jahren gab es in Japan einen alarmierenden Anstieg von Bärenangriffen, was auf die zunehmende Verbreitung dieser Tiere in städtischen Gebieten hinweist. Experten führen dies auf den Verlust von Lebensräumen und die Nahrungsmittelknappheit zurück, die Bären dazu zwingt, nach Nahrung in bewohntes Gebiet zu suchen. Im vergangenen Jahr wurden 13 Menschen durch Bären getötet, was die höchste Zahl in der Geschichte Japans darstellt.

Die Behörden raten den Anwohnern, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und in den betroffenen Gebieten wachsam zu sein. Die Jagd auf Bären bleibt ein umstrittenes Thema in Japan, da Tierschutzorganisationen sich gegen solche Maßnahmen aussprechen und auf die Notwendigkeit hinweisen, die Lebensräume der Tiere zu schützen.

Quellen: FAZ Online, Japan Times