Der Präsident des Senegal hat am Montag ein neues 30-köpfiges Kabinett vorgestellt, das ohne Mitglieder der oppositionellen PASTEF-Partei auskommt. Dies geschah nur eine Stunde nach dem Rückzug von Ousmane Sonko, dem ehemaligen Premierminister und Anführer der PASTEF, aus der neuen Regierung. Sonko war in den vergangenen Monaten aufgrund von Korruptionsvorwürfen und politischen Auseinandersetzungen in der Kritik.
Die Entscheidung, PASTEF auszuschließen, könnte die politischen Spannungen im Senegal weiter anheizen. Die PASTEF-Partei hat sich in der Vergangenheit als eine der stärksten Oppositionskräfte etabliert und ist für ihre kritische Haltung gegenüber der Regierung bekannt. Der Ausschluss könnte zu weiteren Protesten und Unruhen führen, da die Partei und ihre Anhänger ihren Einfluss im politischen System des Landes behaupten wollen.
In den vergangenen Jahren hat der Senegal eine zunehmend polarisierten politischen Landschaft erlebt, in der die Regierung und die Opposition häufig in Konflikt stehen. Die neue Kabinettsbildung wird daher genau beobachtet, um zu sehen, wie sich die politischen Dynamiken im Land entwickeln.
Quellen: Premium Times Nigeria