UNFPA beschreibt Khartoum als Geisterstadt

Die Lage in Khartoum, der Hauptstadt des Sudans, ist alarmierend. Laut dem UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) wird die Stadt als ‚Geisterstadt‘ beschrieben, in der zahlreiche Gebäude niedergebrannt sind und die Straßen von Dunkelheit erfüllt sind. Der stellvertretende Geschäftsführer des UNFPA, Anis A. Al Marzouqi, berichtete in Genf über die schockierenden Zustände und die Notwendigkeit der Rückkehr von Vertriebenen.

Trotz der Zerstörung und Unsicherheit in der Stadt kehren viele Menschen in ihre Heimat zurück, da die Lebensbedingungen in den Vertriebenenlagern unerträglich geworden sind. Al Marzouqi betonte, dass die Rückkehr nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch eine Frage des Überlebens sei. ‚Die Menschen tragen ihr Land auf ihren Schultern,‘ fügte er hinzu, und verdeutlichte damit die immense Belastung, die auf den Schultern der sudanesischen Frauen lastet.

Die UNFPA fordert eine sofortige Unterstützung der Zivilbevölkerung und betont, dass eine nachhaltige Lösung für die humanitäre Krise im Sudan dringend notwendig ist. Die internationale Gemeinschaft wird aufgerufen, sich aktiv an der Wiederherstellung der Infrastruktur und der Unterstützung der Menschen vor Ort zu beteiligen.