In einer scharfen Reaktion auf die Äußerungen von US-Außenminister Marco Rubio, der die Tiananmen-Niederschlagung als ein Beispiel für Chinas repressives Vorgehen bezeichnete, hat die chinesische Regierung diese Kommentare als „Verleumdung“ zurückgewiesen. Rubio hatte am Mittwoch betont, dass keine Menge an Zensur die Vergangenheit auslöschen könne.
Die Ereignisse am Tiananmen-Platz im Jahr 1989, bei denen hunderte von Demonstranten ums Leben kamen, sind ein sensibles Thema in der chinesischen Geschichtsschreibung. Die Regierung in Peking hat seither eine strikte Kontrolle über Informationen zu diesen Geschehnissen aufrechterhalten und lässt keine öffentliche Diskussion darüber zu.
Die Reaktion Chinas auf Rubios Bemerkungen spiegelt die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und China wider, die sich in verschiedenen Bereichen, einschließlich Handel, Menschenrechte und geopolitischen Fragen, zeigen. Beobachter warnen, dass der Umgang mit der Erinnerung an Tiananmen die diplomatischen Beziehungen weiter belasten könnte.
Quellen: Japan Times