Die kanadische Regierung hat den Aufsichtsbehörden des Fernsehens und der Kommunikationsbranche befohlen, von einer umstrittenen Entscheidung abzusehen, die eine drastische Erhöhung der finanziellen Beiträge von US-Streamingdiensten für kanadische Inhalte vorsah. Kulturministerin Pablo Rodriguez erklärte am Mittwoch, dass die geplante Verdreifachung der Beiträge nicht im besten Interesse Kanadas sei.
Die Entscheidung, die die Regulierungsbehörde CRTC getroffen hatte, sorgte für erhebliche Kontroversen und Widerstand von Seiten der Streaminganbieter sowie der Öffentlichkeit. Rodriguez betonte, dass es wichtig sei, die Wettbewerbsfähigkeit der kanadischen Medienlandschaft zu erhalten und gleichzeitig sicherzustellen, dass kanadische Inhalte angemessen gefördert werden.
Die Regierung plant nun, alternative Lösungen zu prüfen, um die Förderung kanadischer Inhalte zu unterstützen, ohne die Geschäftsmodelle von Streamingdiensten zu gefährden. Dies könnte eine Neubewertung der bestehenden Regelungen und Gebührenstrukturen umfassen.
Mit dieser Entscheidung möchte Kanada ein Gleichgewicht zwischen der Unterstützung lokaler Inhalte und der Wahrung eines wettbewerbsfähigen Marktes für internationale Streamingdienste finden.
Quellen: Arkansas – NW Arkansas Online