Beim EU-Westbalkan-Gipfel in Montenegro haben Bundeskanzler Merz und der französische Präsident Macron die dringende Notwendigkeit betont, dass die Länder des Westbalkans, darunter Montenegro, Albanien und andere, ihre Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union schneller vorantreiben. „Hier in Montenegro gilt das Motto – 28 in 2028. Man möchte der 28. Mitgliedstaat im Jahre 2028 werden“, sagte Merz während seiner Rede.
Die Diskussionen drehten sich um die Notwendigkeit, die EU-Erweiterung für die betroffenen Länder attraktiver zu gestalten. Die beiden Staatsoberhäupter unterstrichen, dass ein schnellerer Fortschritt in den Verhandlungen auch mit mehr Vorteilen und Unterstützung seitens der EU verbunden sein sollte.
Albanien, eines der anwesenden Länder, äußerte jedoch Bedenken und forderte eine umfassendere Unterstützung und klare Zusagen von der EU, um die Reformen in den Bereichen Justiz und Korruptionsbekämpfung voranzutreiben. Dies zeigt, dass trotz der positiven Ansichten über eine EU-Mitgliedschaft, erheblicher Anpassungsbedarf in den betroffenen Ländern besteht.
Quellen: FAZ Online, Welt Online