Die USA haben am Donnerstag, den 5. Juni 2026, Sanktionen gegen den kubanischen Präsidenten und bestimmte Mitglieder seiner Familie verhängt. Zu den Zielpersonen gehören unter anderem der Sohn und ein Enkel des ehemaligen Präsidenten Raul Castro. Obwohl dieser kein offizielles Amt mehr innehat, bleibt er ein einflussreicher Machtfaktor auf der Insel.
Die neuen Maßnahmen sind Teil einer Strategie der US-Regierung, den Druck auf Kuba zu erhöhen, um Veränderungen in der politischen Landschaft des Landes herbeizuführen. Diese Sanktionen könnten erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf die betroffenen Personen und deren Familien haben, da sie den Zugang zu internationalen Finanzsystemen und Geschäften einschränken.
Die US-Behörden betonten, dass diese Maßnahmen notwendig seien, um die Menschenrechtslage in Kuba zu verbessern und die Regierung für ihre repressiven Maßnahmen gegen die Zivilgesellschaft zur Verantwortung zu ziehen. Kritiker sehen in den Sanktionen jedoch eine weitere Eskalation der Spannungen zwischen den beiden Ländern und befürchten, dass die Maßnahmen die ohnehin schon angespannte wirtschaftliche Lage auf der Insel weiter verschlechtern könnten.
Quellen: France 24