Heidelberg baut Tiny-House-Siedlung – OB Würzner sieht begrenzten Nutzen

Die Stadt Heidelberg plant den Bau einer Tiny-House-Siedlung mit 36 Modulen als innovatives Wohnprojekt. Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos) sieht in den Mini-Häusern jedoch keine Allzwecklösung für die Wohnungskrise. „In attraktiver Lage sind Tiny Houses Verschwendung“, so der OB gegenüber der FAZ.

Experiment mit klaren Grenzen

Die geplante Siedlung soll vor allem jungen Menschen und Studierenden bezahlbaren Wohnraum bieten. Würzner macht jedoch deutlich: „Kleine Häuser können die große Wohnungsfrage nicht lösen.“ Der OB verweist auf die begrenzte Flächenverfügbarkeit in der beliebten Universitätsstadt.

Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet, um Erkenntnisse über alternative Wohnformen zu gewinnen. Kritiker befürchten jedoch, dass solche Initiativen von den eigentlichen Problemen auf dem Wohnungsmarkt ablenken. Heidelberg bleibt mit seinen hohen Mieten eine der teuersten Städte Baden-Württembergs.

Quellen: FAZ Online