Militärbischof spricht über den Dienst in der Truppe nahe Hamburg

Der Militärbischof Bernhard Felmberg hat bei einem Besuch in einer Kaserne in der Nähe von Hamburg die Herausforderungen angesprochen, mit denen Soldaten angesichts des Krieges in Europa konfrontiert sind. In seiner Ansprache betonte Felmberg, dass jeder Soldat sich die Frage stellen muss: ‚Kann ich im Notfall jemanden töten?‘

Diese existenziellen Überlegungen prägen den Dienst in der Truppe und erfordern eine intensive seelsorgerische Begleitung. Felmberg hob hervor, dass die Seelsorge in Krisensituationen von großer Bedeutung ist, um den Soldaten zu helfen, mit den psychischen und emotionalen Belastungen umzugehen.

Der Besuch fand vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Spannungen in Europa statt und verdeutlicht die Verantwortung, die der Militärseelsorge zukommt. Felmberg appellierte an die Gesellschaft, das Verständnis für die Herausforderungen, denen sich die Soldaten gegenübersehen, zu fördern und die Bedeutung der Seelsorge zu unterstützen.

Quellen: Welt Online