Schwesig kritisiert Merz scharf wegen Untätigkeit in Spritpreis-Krise

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, hat Bundeskanzler Friedrich Merz scharf für dessen ihrer Meinung nach unzureichendes Handeln in der aktuellen Spritpreis-Krise kritisiert. Obwohl die Waffenruhe im Iran zu fallenden Ölpreisen führt, sieht Schwesig noch keine Entwarnung für die Verbraucher an deutschen Tankstellen.

In einer Stellungnahme warf die SPD-Politikerin der Bundesregierung vor, keine konkreten Maßnahmen zur Entlastung der Bürger ergriffen zu haben. „Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und ganz Deutschland spüren die hohen Spritpreise jeden Tag aufs Neue“, so Schwesig. Besonders in ländlichen Regionen wie ihrem Bundesland seien viele Bürger auf ihr Auto angewiesen.

Forderung nach schnellem Handeln

Schwesig forderte die Bundesregierung auf, zeitnah konkrete Entlastungsmaßnahmen vorzulegen. Sie verwies dabei auf bereits diskutierte Möglichkeiten wie eine temporäre Senkung der Energiesteuer oder direkte Zuschüsse für Pendler. Der Kanzler müsse endlich Verantwortung übernehmen, statt sich auf globalen Entwicklungen auszuruhen, kritisierte die Ministerpräsidentin.

Quellen: T-Online Nachrichten