Ungewöhnliche Wohngemeinschaft in Potsdam: Student hilft Rentner und profitiert von sinkender Miete

In Potsdam, genauer gesagt im Stadtteil Nattwerder, hat sich eine ungewöhnliche Wohngemeinschaft etabliert, die sowohl für den jungen Studenten als auch für den älteren Rentner von Vorteil ist. Der Student, der seine Miete durch die Hilfe bei alltäglichen Aufgaben wie Holz hacken und Tomaten pflanzen senkt, beschreibt die Situation als Glücksgriff.

Das Modell „Wohnen für Hilfe“ könnte in Zeiten steigender Mietpreise und Wohnraummangel an Bedeutung gewinnen. Es ermöglicht nicht nur eine kostengünstige Wohnalternative für Studierende, sondern auch eine Unterstützung für Senioren, die im Alltag auf Hilfe angewiesen sind. Der Rentner betont, dass die Kooperation beiden Seiten zugutekommt und eine wertvolle zwischenmenschliche Verbindung schafft.

Dieses Konzept könnte als Vorbild für ähnliche Initiativen in Brandenburg und darüber hinaus dienen, indem es Wohnraumprobleme adressiert und gleichzeitig soziale Kontakte fördert. Die Idee, dass jüngere Menschen älteren Mitbürgern helfen, während sie im Gegenzug eine günstigere Unterkunft erhalten, könnte vielen als inspirierendes Beispiel dienen.

Quellen: Der Tagesspiegel