Ein Gerichtsverfahren in Paris nimmt am Dienstag, den 9. Juni 2026, seinen Lauf, in dem sieben georgische Staatsangehörige wegen des Diebstahls seltener literarischer Werke, darunter Werke von Alexander Puschkin, angeklagt sind. Die Bücher wurden aus renommierten französischen Bibliotheken entwendet, was die Staatsanwaltschaft als Teil eines europaweiten organisierten Diebstahls betrachtet.
Die Angeklagten sollen Teil eines Netzwerks sein, das gezielt in Bibliotheken einbricht, um wertvolle Sammlungen zu stehlen. Der Fall hat in den letzten Wochen für Aufsehen gesorgt, da er Fragen zu Sicherheitsmaßnahmen in kulturellen Einrichtungen und der internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Kunstkriminalität aufwirft.
Die französische Justiz hat bereits mehrere ähnliche Fälle untersucht, was die Bedeutung dieses Prozesses unterstreicht. Die Verteidigung der Angeklagten wird voraussichtlich argumentieren, dass es an Beweisen mangelt, um die Vorwürfe zu untermauern.
Quellen: France 24