Afghanistan: Pakistan führt tödliche Luftangriffe durch

Die Situation an der afghanisch-pakistanischen Grenze hat sich dramatisch zugespitzt. Laut Angaben afghanischer Behörden hat Pakistan am Montag erneut Luftangriffe auf afghanisches Territorium durchgeführt. Diese Angriffe, die in den Provinzen Kunar und Nangarhar stattfanden, haben mindestens 12 Menschen getötet und zahlreiche Verletzte gefordert. Es handelt sich um die schwersten Angriffe seit Wochen, die die bereits angespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter belasten.

Die Grenzkämpfe, die seit Ende Februar andauern, hatten in den letzten Wochen eine relative Ruhe erlebt, bevor der Konflikt durch die neuen Luftangriffe wieder aufbrach. Die afghanische Regierung hat die Angriffe verurteilt und fordert die internationale Gemeinschaft auf, sich für die Wahrung der territorialen Integrität Afghanistans einzusetzen. Die pakistanische Regierung hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Experten warnen, dass die anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen Pakistan und Afghanistan nicht nur die Stabilität der Region gefährden, sondern auch humanitäre Krisen verschärfen könnten. Die Zivilbevölkerung in den betroffenen Gebieten leidet unter den wiederkehrenden Kämpfen und den damit verbundenen Unsicherheiten.

Quellen: ZEIT Online, Channel News Asia