In Peru steht die Auszählung der Stimmen der Präsidentschaftswahl im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Laut der Wahlkommission des Landes wird die vollständige Auszählung der Stimmen voraussichtlich einen Monat dauern, obwohl bereits 96,2 Prozent der Stimmen gezählt wurden. Der linke Präsidentschaftskandidat führt derzeit mit einem Vorsprung von 40.000 Stimmen vor Keiko Fujimori.
Die Europäische Union, die den Wahlprozess beobachtet hat, lobte die Transparenz und Ordnung während der Stichwahl am Sonntag, äußerte jedoch Bedenken über die Langsamkeit der Ergebnisauswertung. Die italienische Europaabgeordnete Annalisa Corrado, Leiterin der Mission, appellierte an die peruanische Bevölkerung, Geduld zu bewahren. Sie wies auch auf Vorkommnisse von Rassismus und Diskriminierung während des Wahlkampfs hin, die die politische Atmosphäre belasteten.
Die endgültigen Ergebnisse der Wahl werden mit Spannung erwartet, da sie entscheidend für die politische Zukunft Perus sind. Die lange Auszählungsdauer hat zu Unsicherheiten geführt, doch die Wahlkommission betont die Notwendigkeit eines gründlichen und korrekten Prozesses, um die Integrität der Wahl zu gewährleisten.
Quellen: El País, Mercopress