Die Darfur Network for Human Rights (DNHR) hat eine Reihe von verheerenden Drohnenangriffen im Nordkordofan dokumentiert, bei denen in nur drei Tagen mindestens 18 Zivilisten ums Leben kamen. Diese Angriffe, die zwischen dem 6. und 8. Juni 2026 stattfanden, trafen gezielt Märkte, Dörfer, zivile Fahrzeuge und sogar eine Tankstelle. Die Täter sind die Konfliktparteien im Sudan, insbesondere die Rapid Support Forces (RSF).
Die Zivilbevölkerung leidet weiterhin unter den Folgen des langanhaltenden Konflikts, während die internationalen und regionalen Akteure zunehmend besorgt über die humanitäre Lage im Sudan sind. Die DNHR fordert dringende Maßnahmen zur Beendigung der Angriffe und zur Gewährleistung des Schutzes der Zivilisten. Die Berichte über die Angriffe sind Teil eines größeren Trends, der die Notwendigkeit einer friedlichen Lösung des Konflikts unterstreicht.
Quellen: Darfur Network for Human Rights, Dabanga