Gareth Evans kritisiert AUKUS als eine der schlechtesten außenpolitischen Entscheidungen Australiens

In einer scharfen Kritik hat Gareth Evans, ehemaliger Außenminister Australiens, das AUKUS-Abkommen als eine der schlimmsten außenpolitischen Entscheidungen in der Geschichte des Landes bezeichnet. Evans äußerte, dass die Vorstellung, die USA würden Australien im Falle eines ernsten Angriffs verteidigen, eine ‚lächerliche Illusion‘ sei.

Diese Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Australien seine Verteidigungsstrategien überdenken muss, insbesondere angesichts der sich verändernden geopolitischen Landschaft im Indo-Pazifik. Evans plädiert für einen realistischeren Ansatz in der Außen- und Sicherheitspolitik, der nicht auf der Annahme basiert, dass andere Länder automatisch bereit sind, Australien zu unterstützen.

Die Diskussion um AUKUS und dessen Auswirkungen auf die nationale Sicherheit wird in Australien zunehmend kontrovers geführt, und Evans‘ Äußerungen könnten zu einem Umdenken innerhalb der Regierung führen. Es bleibt abzuwarten, wie die derzeitige Regierung auf diese kritischen Stimmen reagieren wird.

Quellen: The Guardian – World