Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat am Mittwoch in einer Rede vor dem UN-Sicherheitsrat die israelische Militäraktion in Gaza mit dem Nazi-Regime verglichen. Laut Petro wurden durch die israelischen Angriffe bereits zehntausende Menschen getötet, darunter viele Kinder.
„Sie regnen Raketen auf Menschen, sogar auf Kinder“, sagte Petro und fügte hinzu, dass die Zahlen nicht verborgen bleiben könnten und dass es weder politische noch wirtschaftliche Interessen gebe, die diese Gräueltaten rechtfertigen könnten.
Diese Äußerungen haben in Israel eine heftige Reaktion ausgelöst, wobei Regierungsvertreter Petro vorwarfen, die Realität im Nahen Osten zu verzerren. Der Konflikt zwischen Israel und Palästina hat in den letzten Monaten, insbesondere seit dem Ausbruch der Kämpfe im Oktober 2023, an Intensität zugenommen. Viele internationale Beobachter und Menschenrechtsorganisationen haben sich ebenfalls besorgt über die Situation geäußert.
Die Reaktionen auf Petros Vergleich zeigen, wie polarisiert die Diskussion über den Konflikt mittlerweile ist und wie schwierig es ist, eine gemeinsame Basis für Frieden und Verständigung zu finden.
Quellen: Middle East Monitor