In der baden-württembergischen Stadt Reutlingen kam es am Dienstag zu einem großflächigen Stromausfall, der mehrere Stunden andauerte. Die Umstände des Vorfalls werfen Fragen auf, da ein Brandanschlag auf ein Umspannwerk verübt wurde. Das Landeskriminalamt (LKA) hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft derzeit mögliche Verbindungen zu einem linksextremistischen Blog, der in einem Beitrag auf die Aktion eingegangen ist.
Bislang fehlt ein Bekennerschreiben, was die Situation zusätzlich kompliziert. Experten sprechen von einem „Copy-Paste-Anschlag“, da die Vorgehensweise an frühere Taten erinnert. Der Leiter des WELT-Investigativressorts, Alexander Dinger, äußerte sich besorgt über die wiederkehrenden Muster solcher Anschläge.
Die Ermittler sind nun gefordert, die Hintergründe des Anschlags zu klären und die Verantwortlichen zu finden, während die Stadt Reutlingen und ihre Bürger sich mit den Folgen des Stromausfalls auseinandersetzen müssen.
Quellen: Der Tagesspiegel, Welt Online