Am Freitag haben in Paris Vertreter palästinensischer und israelischer zivilgesellschaftlicher Gruppen an die G7-Staaten appelliert, aktiv eine Zwei-Staaten-Lösung zu unterstützen. Die Initiative kommt in einem angespannten politischen Klima, in dem die israelische Regierung unter Premierminister Benjamin Netanyahu vehement gegen die Schaffung eines souveränen palästinensischen Staates ist.
Die Aktivisten betonten, dass das „Zeitfenster der Möglichkeiten“ für eine friedliche Lösung schließe sich rapide. Die aktuelle politische Situation in Israel, die von einer der rechtsgerichtetsten Regierungen in der Geschichte des Landes geprägt ist, hat die Aussichten auf Frieden in der Region erheblich beeinträchtigt.
Die Gruppen forderten die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf Israel auszuüben, um eine Verhandlungslösung zu erzielen, die die legitimen Rechte der Palästinenser respektiert. Dies ist besonders wichtig in Anbetracht der fortwährenden Besatzung und der Siedlungspolitik, die sich negativ auf die Lebensbedingungen der Palästinenser auswirkt.
Quellen: Al-Monitor, Middle East Monitor