Kuba: Díaz-Canel kündigt wirtschaftliche Reformen zur Anwerbung von Investitionen an

In einer bedeutenden politischen Ankündigung am Freitag gab der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel eine Reihe von wirtschaftlichen Reformen bekannt, die darauf abzielen, ausländische Investitionen zu gewinnen und die Rolle der im Ausland lebenden Kubaner in der nationalen Wirtschaft zu stärken.

Die Reformen beinhalten unter anderem Maßnahmen zur Dezentralisierung, die es den Provinzen ermöglichen sollen, autonomer zu handeln und wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Dies könnte eine Antwort auf die anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes sein, die durch die COVID-19-Pandemie und die anhaltenden US-Sanktionen verschärft wurden.

Díaz-Canel betonte, dass die Reformen nicht nur darauf abzielen, das Wirtschaftswachstum zu fördern, sondern auch, die Lebensqualität der kubanischen Bevölkerung zu verbessern. Er erklärte, dass die Einbeziehung der Diaspora in wirtschaftliche Aktivitäten eine Schlüsselrolle spielen werde, um Kapital und Wissen nach Kuba zu bringen.

Die angekündigten Maßnahmen könnten einen tiefgreifenden Wandel in der kubanischen Wirtschaft einleiten, die traditionell stark zentralisiert war. Beobachter sind gespannt, wie diese Reformen umgesetzt werden und welche Auswirkungen sie auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes haben werden.

Quellen: France 24