Justin Trudeau im Shitstorm wegen Konzertbesuch

Justin Trudeau, der ehemalige Premierminister Kanadas, sieht sich einem heftigen Shitstorm ausgesetzt, nachdem bekannt wurde, dass er anstatt die kanadische Nationalmannschaft bei ihrem Spiel in Toronto zu unterstützen, zum Konzert seiner Freundin Katy Perry in die USA geflogen ist. Diese Entscheidung hat bei vielen Kanadiern für Unverständnis gesorgt, insbesondere in Anbetracht der Bedeutung des Spiels in der aktuellen Fußball-Weltmeisterschaft.

Trudeau rechtfertigte seine Entscheidung mit den Worten: „Manchmal rufen die Boyfriend-Pflichten“. Er erklärte, dass es ihm wichtig sei, seine Freundin zu unterstützen, auch wenn dies bedeutete, dass er die Nationalmannschaft im Stich ließ. Kritiker werfen ihm vor, dass er die Prioritäten falsch setze und nicht genug für die kanadische Mannschaft tue.

Die Situation hat eine Diskussion über die Rolle von Politikern im Sport und die Erwartungen der Öffentlichkeit an ihre Vertreter ausgelöst. Viele fragen sich, ob Trudeau sich nicht besser hätte entscheiden sollen, zumal die Nationalmannschaft in einem entscheidenden Moment ihrer WM-Kampagne steht.

Quellen: Spiegel Online