In einem aufsehenerregenden Prozess vor dem Berliner Landgericht muss sich ein 21-Jähriger verantworten, der in Berlin-Reinickendorf zwölf Schüsse auf ein Wohnhaus abgefeuert hat. Laut Anklage sollte ein Bauunternehmer durch diese Tat eingeschüchtert werden, um eine Erpressung in Höhe von 800.000 Euro durchzusetzen.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte zusammen mit Komplizen handelte, um den Unternehmer unter Druck zu setzen. Die Schüsse trafen glücklicherweise niemanden, dennoch ist die Gefährdung der Anwohner und die brutalere Vorgehensweise der Täter besorgniserregend. Die Polizei hat den Fall als Teil einer Reihe von Straftaten im Zusammenhang mit Bauprojekten in der Region eingestuft.
Der Prozess wird auch Fragen zur Sicherheit in Berlin aufwerfen und die Behörden dazu drängen, Maßnahmen gegen solche kriminellen Praktiken zu ergreifen. Der Ausgang des Verfahrens wird mit Spannung erwartet, während die Öffentlichkeit auf weitere Informationen über die Hintergründe der Erpressung hofft.
Quellen: Der Tagesspiegel