Simbabwe beginnt Rückführung von Staatsbürgern aus Südafrika

Simbabwe hat mit der Rückführung seiner Staatsbürger aus Südafrika begonnen, da die Ängste vor möglichen xenophoben Angriffen zunehmen. Dies geschieht im Vorfeld eines gesetzten Termins am 30. Juni, der von einer Anti-Immigrations-Gruppe ins Leben gerufen wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt sind bereits 660 simbabwische Staatsbürger nach Hause zurückgekehrt.

Die Rückführung erfolgt in einem Klima, das von wachsender Besorgnis über die Sicherheit der im Ausland lebenden Simbabwer geprägt ist. Vor allem in städtischen Gebieten Südafrikas gibt es Berichte über zunehmende Angriffe auf Ausländer, die in der Vergangenheit bereits zu gewaltsamen Ausschreitungen geführt haben. Die simbabwische Regierung hat daher entschieden, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Bürger zu schützen.

Die Rückkehr erfolgt nicht nur aufgrund von Sicherheitsbedenken, sondern auch als Reaktion auf die wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen viele Simbabwer in Südafrika konfrontiert sind. Viele von ihnen sind in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt und sehen sich mit Diskriminierung und Ausbeutung konfrontiert.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa