Polens Ministerpräsident spricht von politischem Mord nach Erschießung eines russischen Künstlers

In Polen hat der Ministerpräsident Donald Tusk die Erschießung des russischen Künstlers Semjon Skrepezki als „politischen Mord“ bezeichnet. Der Künstler, der weithin als Kritiker des russischen Präsidenten Wladimir Putin bekannt war, wurde am Montag von einem unbekannten Täter in der Nähe von Łódź erschossen. Tusk erklärte, dass alle Hinweise darauf hindeuten, dass es sich um eine politisch motivierte Tat handeln könnte, möglicherweise im Auftrag aus Russland.

Skrepezki war bekannt für seine provokanten Karikaturen, die oft politische Figuren, insbesondere Putin, ins Visier nahmen. Der Vorfall hat in Polen und international Besorgnis ausgelöst, da er Fragen zur Sicherheit von Dissidenten und Künstlern aufwirft, die sich gegen autoritäre Regime stellen.

Die polnische Regierung hat angekündigt, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Hintergründe der Tat aufzuklären und die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten. Dieser Vorfall könnte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Polen und Russland weiter belasten.

Quellen: FAZ Online, France 24