Der chinesische Elektrofahrzeughersteller BYD sieht sich in Malaysia mit unerwarteten Hürden konfrontiert. Wie Channel News Asia berichtet, gibt es einen Streit zwischen dem Unternehmen und dem malaysischen Ministerium für Handel und Industrie (MITI) über die Bedingungen für die geplante Fabrik in Tanjung Malim.
Die 1,3 Milliarden Ringgit (ca. 250 Millionen Euro) teure Anlage soll eigentlich BYDs Präsenz in Südostasien stärken. Doch die malaysische Regierung besteht offenbar auf strengen Auflagen für lokale Zulieferer, was den Bau verzögert. Experten sehen darin ein Dilemma: Einerseits will Malaysia ausländische Investoren anlocken, andererseits die heimische Automobilindustrie schützen.
Der Konflikt wirft Fragen über Malaysias Strategie als regionales Elektroauto-Zentrum auf. Das Land hatte zuletzt Steuererleichterungen für Elektrofahrzeuge eingeführt, um die Branche anzukurbeln. Die BYD-Fabrik gilt als wichtiger Testfall für die Balance zwischen ausländischen Direktinvestitionen und dem Schutz lokaler Interessen.
Quellen: Channel News Asia