In einer überraschenden diplomatischen Initiative hat Pakistan eine vorläufige Waffenruhe zwischen den USA und Iran ausgehandelt. Der Deal, der am Dienstagabend vereinbart wurde, sieht eine zweiwöchige Feuerpause und die vorübergehende Wiedereröffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormuz vor.
Islamabad als Vermittler
Laut Berichten soll Pakistans Militärchef General Asim Munir in den letzten Monaten enge Kontakte zu Donald Trump gepflegt haben. Die FAZ beschreibt, wie Munir den US-Präsidenten mit Versprechungen über Bodenschätze und Kryptowährungsgeschäfte umwarb. Diese Beziehung ebnete offenbar den Weg für Pakistans Vermittlerrolle.
Die Gespräche sollen am Freitag in Islamabad fortgesetzt werden, wobei Iran bereits betont hat, dass der Waffenstillstand keinen garantierten Frieden bedeutet. Analysten sehen Iran in einer stärkeren Verhandlungsposition, da das Land seine Fähigkeit demonstriert hat, den USA wirtschaftlichen Schaden zuzufügen.
Quellen: The Independent, FAZ Online, France 24