Der bulgarische Premierminister hat am Donnerstag in einer Erklärung seine Ablehnung der vorgeschlagenen EU-Sanktionen gegen den russischen Patriarchen Kirill bekräftigt. In seinen Ausführungen erklärte er: „Die Ära der Kreuzzüge ist vorbei“ und forderte stattdessen einen Dialog zwischen den Religionsführern.
Diese Aussage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die EU darüber diskutiert, wie sie auf die Rolle Russlands in der Ukraine-Krise reagieren soll. Viele EU-Staaten haben bereits Sanktionen gegen führende russische Persönlichkeiten verhängt, doch Bulgarien sieht die Situation anders und plädiert für eine abweichende Haltung innerhalb der Union.
Der Premierminister betonte, dass es wichtig sei, Brücken zu bauen und Missverständnisse abzubauen, anstatt weitere Spannungen zu schaffen. Diese Position könnte auf die historische und kulturelle Verbundenheit Bulgariens mit Russland zurückzuführen sein, die in der Vergangenheit sowohl politisch als auch religiös von Bedeutung war.
Quellen: Euronews