Die umstrittene Verpackungssteuer in Potsdam sollte eigentlich in zwei Wochen in Kraft treten, doch Oberbürgermeisterin Noosha Aubel hat nun die Umsetzung auf Oktober verschoben. Der Widerstand aus der Gastrobranche war zu stark, um die Steuer wie geplant einzuführen.
Die Gastrobranche hatte Bedenken geäußert, dass die Steuer in der aktuellen wirtschaftlichen Lage zusätzliche Belastungen verursachen würde. Diese Argumentation fand Gehör bei der Rathauschefin, die nun eine gründlichere Prüfung der Auswirkungen der Steuer anstrebt. Die Entscheidung könnte auch als Versuch gewertet werden, den Dialog mit den betroffenen Branchen zu suchen und Lösungen zu finden, die für alle Seiten akzeptabel sind.
In den kommenden Monaten bleibt abzuwarten, wie die Stadtverwaltung die Gespräche gestalten wird und welche Anpassungen möglicherweise an der Steuer vorgenommen werden müssen, um den Bedenken der Unternehmer entgegenzukommen.
Quellen: Der Tagesspiegel