Präsident Daniel Chapo hat angekündigt, dass Mosambik möglicherweise bereits Anfang Mai Maßnahmen zur Stabilisierung der Treibstoffversorgung einführen wird. Hintergrund sind die aktuellen Lieferengpässe, die durch die Schließung der Straße von Hormuz infolge des US-israelischen Konflikts mit Iran entstanden sind.
Die Regierung will damit Preissteigerungen verhindern und die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen. Experten warnen jedoch vor den wirtschaftlichen Folgen solcher Eingriffe in den Markt. Mosambik importiert den Großteil seiner Treibstoffe und ist daher besonders anfällig für globale Lieferkettenstörungen.
Die geplanten Maßnahmen könnten Subventionen oder Preiskontrollen umfassen. Details sollen in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Die Situation verdeutlicht die Abhängigkeit vieler afrikanischer Staaten von globalen Energiemärkten.
Quellen: AllAfrica – Business