Ruanda gedenkt in diesen Tagen des Völkermords an den Tutsi, der vor 32 Jahren das Land erschütterte. Im Rahmen der jährlichen Kwibuka-Gedenkveranstaltungen kommen Überlebende zusammen, um ihre Erinnerungen und Erfahrungen zu teilen. In Rwinkwavu, einem Sektor im Kayonza-Distrikt, beschrieben Überlebende, wie die Tötungen systematisch und gezielt durchgeführt wurden.
Internationale Solidarität
Neben den lokalen Gedenkveranstaltungen zeigt auch die internationale Gemeinschaft Solidarität mit Ruanda. Verschiedene Länder und Organisationen beteiligen sich an den Gedenkveranstaltungen und bekräftigen ihr Engagement gegen Genozid und Hassrede. Ruandas Hochkommissar in Kenia, Ernest Rwamucyo, forderte zudem stärkere rechtliche Maßnahmen weltweit, um Genozid-Ideologie und Hassrede zu bekämpfen.
Heilung durch Kunst und Sport
Neben den Gedenkveranstaltungen gibt es auch positive Geschichten der Heilung. Der Künstler Jean-Marie Jabo nutzt Musik als Mittel zur Verarbeitung seiner Traumata. Auch im Sport finden Überlebende Wege, ihre Geschichten neu zu schreiben und Resilienz zu zeigen. Diese persönlichen Geschichten unterstreichen die Bedeutung von Kunst und Gemeinschaft im Heilungsprozess.
Quellen: AllAfrica, Africanews