Belgisch-portugiesischer NGO-Mitarbeiter in Zentralafrikanischer Republik freigelassen

Joseph Figueira Martin, ein belgisch-portugiesischer Mitarbeiter einer Nichtregierungsorganisation (NGO), wurde in der Zentralafrikanischen Republik freigelassen. Martin war im November 2025 zu 10 Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden, nachdem er des Verbrechens der Untergrabung der Staatssicherheit für schuldig befunden worden war.

Der portugiesische Außenminister gab bekannt, dass Martin das Land am Dienstag verlassen habe. Die genauen Umstände seiner Freilassung wurden nicht näher erläutert. Die Zentralafrikanische Republik steht seit Jahren im Fokus internationaler Menschenrechtsorganisationen, die über willkürliche Verhaftungen und politisch motivierte Urteile berichten.

Die Freilassung Martins wird als ein Schritt in Richtung Entspannung zwischen der Regierung der Zentralafrikanischen Republik und internationalen NGOs gewertet. Dennoch bleiben die Beziehungen angespannt, da weiterhin Vorwürfe über Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit im Raum stehen.

Quellen: Africanews EN