Die israelische Armee hat am Montagmorgen zwei Palästinenser im südlichen besetzten Westjordanland getötet. Laut dem Gesundheitsministerium handelte es sich um Reda Awad, 15, und Issa Awad, 19. Beide wurden in der Stadt Beit Ummar, nordwestlich von Hebron, von israelischen Schüssen getroffen.
Nach Berichten der offiziellen palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa blieben die beiden Jungen nach den Schüssen längere Zeit blutend liegen, bevor sie medizinisch versorgt werden konnten. Dies wirft Fragen zur Reaktion der israelischen Streitkräfte und zu den Bedingungen auf, unter denen solche Einsätze durchgeführt werden.
Die Tötungen haben erneut Diskussionen über die Gewalt im Westjordanland und die Strategie der israelischen Armee ausgelöst. Menschenrechtsorganisationen haben die Besatzungspolitik Israels scharf kritisiert und fordern eine internationale Untersuchung der Vorfälle.
Quellen: Middle East Monitor, ZEIT Online