Die USA haben entschieden, die Öl-Sanktionen gegen Iran aufzuheben, was dem Land erlaubt, erstmals seit Jahrzehnten wieder Öl in US-Dollar zu exportieren. Diese Entwicklung ist Teil eines größeren Verhandlungspakets zwischen den USA und Iran, das auch Aspekte des Atomprogramms des Iran umfasst. Präsident Donald Trump versucht, diesen Schritt als Erfolg seiner Außenpolitik zu verkaufen, sieht sich jedoch in den eigenen Reihen zunehmender Kritik ausgesetzt.
Wie aus Berichten hervorgeht, gibt es in der republikanischen Partei Unstimmigkeiten über den Verlauf der Verhandlungen. Einige Mitglieder äußern Bedenken, dass Iran durch diese wirtschaftlichen Zugeständnisse in der Verhandlungsposition gestärkt wird, ohne dass substanzielle Fortschritte in kritischen Fragen erzielt werden.
In Iran selbst verteidigt der Parlamentssprecher Mohammad Baqer Ghalibaf die Verhandlungen und betont, dass sie notwendig gewesen seien, um die Gewalt in Libanon zu reduzieren. Diese Aussage kommt in einem Kontext, in dem die iranische Regierung versucht, ihre außenpolitischen Schritte als positiv darzustellen, während sie gleichzeitig mit innenpolitischem Druck konfrontiert ist.
Quellen: The Independent, Spiegel Online