Ein aktueller Bericht der Wirtschaftsabteilung der Universität Buenos Aires zeigt, dass der Mindestlohn in Argentinien unter der Präsidentschaft von Javier Milei dramatisch an Kaufkraft verloren hat. Seit November 2023 ist der Wert um 40 % gesunken, was das Einkommen vieler Arbeitnehmer auf ein Niveau zurücksetzt, das an die wirtschaftliche Krise von 2001 erinnert.
Diese Entwicklung hat weitreichende Auswirkungen auf die argentinische Bevölkerung, da die steigenden Lebenshaltungskosten und die anhaltende Inflation die ohnehin schon angespannte finanzielle Lage vieler Haushalte weiter verschärfen. Wirtschaftsexperten warnen davor, dass der wirtschaftliche Aufschwung, von dem nur eine Minderheit profitiert, nicht ausreicht, um die soziale Schieflage auszugleichen.
Die Regierung steht unter zunehmendem Druck, Maßnahmen zu ergreifen, um die Kaufkraft der Bürger zu stabilisieren und die soziale Ungleichheit zu verringern. Die Herausforderungen durch die globale wirtschaftliche Lage und die innenpolitischen Spannungen tragen zu einem schwierigen politischen Umfeld bei.
Quellen: Buenos Aires Times, INDEC