Kubanerinnen protestieren gegen US-Wirtschaftsembargo

In Kuba haben zahlreiche Frauen gegen das seit Jahren andauernde US-Wirtschaftsembargo protestiert. Wie die FAZ berichtet, hat die unter der Trump-Administration verschärfte Blockade von Öllieferungen zu massiven Versorgungsengpässen geführt. Besonders betroffen ist die Stromversorgung, die regelmäßig zusammenbricht.

Alltag wird zunehmend schwieriger

Die Demonstrantinnen machten darauf aufmerksam, wie sehr der Alltag unter den Sanktionen leidet. Neben den Stromausfällen gibt es Engpässe bei Medikamenten und Grundnahrungsmitteln. Die US-Politik zielt darauf ab, Druck auf das kommunistische Regime auszuüben, trifft aber vor allem die Zivilbevölkerung.

Die Proteste fanden in mehreren Städten statt, darunter in der Hauptstadt Havanna. Die kubanische Regierung hat die USA wiederholt aufgefordert, die Sanktionen zu lockern, da sie gegen internationales Recht verstoßen würden. Bislang ohne Erfolg.

Quellen: FAZ Online